Königinnenzucht

Die Königinnenzucht ist ein wichtiger Teil der Imkerei.

Um in den Genuss von hochwertigen und mit Merkmalen der Rasse entsprechenden Königinnen zu kommen bedarf es einer Selektion und Bewertung der Zuchtvölker. Dabei werden nur jene Völker zur weiteren Vermehrung herangezogen welche die besten Eigenschaften bzw. Ergebnisse liefern.
 Mit der Reinzucht wird die Fortführung der Erbanlagen einer bestimmten Rasse gekennzeichnet. Der definierte Rassestandard wird ausschließlich über Selektion und ohne die Einkreuzung anderer Rassen gewährleistet.
Nur so ist es möglich, wie in unserem Fall der dunklen Biene, eine hohe Rassenreinheit zu erhalten. Eine Begattung auf einer Belegstelle ist unumgänglich.

dunkle verbreitung

 
Die Dunkle Biene war Jahrhunderte lang die ursprüngliche Wirtschaftsbiene Mittel- und Nordeuropas und gilt als Urtyp der Honigbiene. Um 1850 stand die Dunkle Biene auf dem Höhepunkt ihrer Verbreitung. Danach wurde sie bis auf wenige Restbestände durch Verdrängungszucht ausgerottet. Nach der letzten Eiszeit besiedelte die Dunkle Biene das ganze Gebiet nördlich der Alpen von den Pyrenäen bis zum Ural. Sie hat sich während einer langen Besiedelungsgeschichte sehr unterschiedlichen Klima- und Trachtgebieten angepasst. Der Verein AMZ (Austrian Mellifera Züchter) und seine Züchter versuchen den Bestand der Dunklen Biene zu erhalten und weiter zu entwickeln.
Weitere Infos finden sich auf www.dunkle-biene.at.

 

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Weiselzellen werden gepflegt und die Königinnen schlüpfen am 16. Tag.

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Auf der Belegstelle S6 in St. Martin bei Lofer werden die Königinnen begattet.

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Königin mit ihrem Hofstaat